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Behindert
ein Spieler nach Meinung des Schiedsrichters den Verlauf
eines Turniers oder einer Partie durch ständiges
langsames Spiel, so kann der Schiedsrichter diesen
verwarnen und dann nach seinem Ermessen ein Zeitlimit von
maximal 45 Sekunden pro Stoß für beide Spieler
auferlegen (d.h., beide Spieler spielen unter Zeitlimit). |
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Falls
der Schiedsrichter dieses Limit über einen Spieler verhängt
und es überschritten wird, so zählt dies als Foul und
der Gegner fährt gemäß den Regeln des gerade gespielten
Spiels fort. |
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Während
der Aufnahme eines Spielers beginnt die Zeitnahme, wenn
ein Stoß beendet ist und dauert bis zur Berührung der
Pomeranze mit der Weißen. Die Zeit, während der die
Kugeln laufen, wird nicht gezählt. |
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Startet
ein Spieler mit Lageverbesserung auf dem ganzen Tisch,
beginnt die Zeitnahme, sobald er in Besitz der Weißen ist
und alle Kugeln aufgebaut bzw. wiedereingesetzt sind. |
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Zehn
Sekunden, bevor die Zeit abläuft, sollte eine Ankündigung
durch die Ansage von "Time" erfolgen. |
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Überschreitet
ein Spieler das für ein Turnier festgelegte Zeitlimit, so
liegt ein Foul vor und der Gegner fährt gemäß den
Regeln des gerade gespielten Spiels fort. |
| (7) |
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Erfolgt
die Zeitnahme für einen Stoß zu spät, weil der
betreffende Zeitnehmer fahrlässig oder unaufmerksam war,
so behält der Spieler den Nutzen des verspäteten Starts.
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Kommentar: |
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Die
Entscheidung, wie lange das Zeitlimit sein soll, obliegt
dem Schiedsrichter oder Turnierausrichter. Es soll jedoch
45 Sekunden nicht überschreiten. Der Zeitschiedsrichter muss
genau in der Sekunde "Foul" sagen, in
welcher das Zeitlimit überschritten ist. Die Zeit
beginnt, wenn die "Weiße" die Hand des Schiedsrichters
verlassen hat. Einmal je Brett hat
jeder Spieler die Möglichkeit eine Verlängerung des
Zeitlimits durch die Erwiderung des "Time" zu
erwirken. |