Pool Billard Regeln

Regeln/338


INHALT

 ALLGEMEINE POCKET-BILLIARD-REGELN

 Punkt 3.37

 Punkt 3.39

3.38 Spielen aus dem Kopffeld

(1) Spielt ein Spieler Lageverbesserung aus dem Kopffeld, so muss er die Weiße erst aus dem Kopffeld herausspielen, bevor Sie entweder eine Bande oder eine farbige Kugel berührt.
(2) Erfüllt der Spieler diese Bedingungen nicht, so begeht er ein Foul, falls das Spiel von einem Schiedsrichter geleitet wird. Wird ohne Schiedsrichter gespielt, kann der Gegner entweder ein Foul gelten lassen oder den Spieler den Stoß in der ursprünglichen Form wiederholen lassen (wobei dann kein Foul gewertet würde).
(3) Als Ausnahme von der Regel gilt und ein korrekter Stoß liegt vor, wenn eine Farbige auf der Kopflinie oder außerhalb des Kopffeldes liegt (und somit spielbar ist), sie aber so nah an der Kopflinie liegt, dass die Weiße sie berührt, bevor sie das Kopffeld verlassen hat.
   
Kommentar:
    Dabei gilt der Stoß auch als korrekt, wenn die "Weiße" das Kopffeld nicht verlässt. Gleichzeitig gilt die "Weiße" als wieder im Spiel.
 
(4) Wenn während ein Spieler bei Lageverbesserung im Kopffeld einen erlaubten Stoß versucht, die Weiße aus Versehen eine Kugel im Kopffeld direkt trifft und sie (die Weiße) dann aus dem Kopffeld herausläuft, so liegt ein Foul vor.
(5) Spielt der Spieler bei der Lageverbesserung im Kopffeld aus Versehen eine farbige Kugel an, so hat der Gegner die Wahl, entweder ein Foul gelten zu lassen und freie Lageverbesserung zu erhalten oder den Spieler den Stoß in der ursprünglichen Form wiederholen zu lassen.

Kommentar:

In diesem Fall hat der Gegner kein Foul zu Buche stehen. Diese Situation kann nur im 14/1 entstehen, nachdem die Weiße versenkt oder vom Tisch gespielt wurde und nach dem Eröffnungsstoß im 8-Ball.
 

(6) Falls ein Spieler unter den gleichen Bedingungen absichtlich Kugeln im Kopffeld bewegt, so handelt es sich um unsportliches Verhalten.
   
Kommentar:
    Siehe auch Punkt 3.9 und Punkt 3.39 - Freie Lageverbesserung im Kopffeld und Foul mit der "Weißen"